Ebenso wie die Elroâg, so sind auch die Raroâg zur Hälfte dämonisch. Auch hier ist in der Bezeichnung das quresische Wort für Dämon (Roâg) enthalten. Woher die erste Silbe des Wortes stammt ist unbekannt, man vermutet aber, dass diese schlichtweg auf den Geburtsschrei eines von einem Menschen zur Welt gebrachten Raroâg abgeleitet ist, der anders als beim Menschen nicht wie ein "wäh" sondern wie ein "ra" klingt.

Anders jedoch als ihre halbelfischen Verwandten, sind die Raroâg nicht im zweiten Krieg der Götter entstanden, da es zu diesem Zeitpunkt noch keine Menschen auf Quresion gab. So sind sie eher Produkte aus Experimenten und Folge misslungener Experimente, hauptsächlich von Menschen selbst verursacht. Manche Raroâg waren ursprünglich Menschen und wurden einer Metamorphose unterzogen. Dies wurde entweder mit der Hilfe des Gottes Szèlmakan durchgeführt, oder auf andere Art und Weise. es gibt die Legende, dass ein Mensch durch die Vermischung seines Blutes mit dem eines besonders mächtigen Dämons, oder aber durch einen Biss, zu einem Raroâg werden kann.

Egal auf welche weise ein solcher Halbdämon entstanden ist, so sehen kann nicht auf sie pauschal angewendet werden, dass sie sich als Dämonen sehen. Es kommt häufiger vor, dass sie sich weder als Dämon noch als Mensch betrachten. In manchen Fällen hadern sie sehr mit ihrem Schicksal, so sehr, dass es sogar dazu kommen, dass sie den Freitod wählen. In diesem Fall jedoch kehren die meisten noch bösartiger zurück, da Szèlmakan sie nicht sterben lässt.

Geborene Raroâg sind generell Meuchelmörder, Diebe, gewandelte waren einst Magier oder Krieger. Die meisten von ihnen huldigen dem Gott Szèlmakan, aber auch andere Götter werden angebetet.

Raroâg sind im Durchschnitt mit um die 2,10 m größer als die meisten Menschen, überragen diese aber nicht mit dem Abstand wie ihre halbelfainschen Geschwister. Abgesehen davon, dass ihr Äußeres seltsam befremdlich und verzerrt zu sein scheint, sind es eher Hörner oder Schwänze, die deutlich machen, dass es sich hier nicht um eine intermenschliche Mischung handelt. Raroâg sind deutlich muskulöser, aber nicht bulliger als Menschen, ihre Gliedmaßen erscheinen etwas länger, aber nur bei näherer Betrachtung, eher die unnatürliche Färbung ihrer Haut, in Rot-, Grün, Blau- oder gar Schwarz-Tönen und die entsprechende Augenfarbe weisen wesentlich deutlicher auf die Herkunft des nicht-menschlichen Elternteils hin.

Wie alt Raroâg wirklich werden können, wird eher nur vermutet, da sie generell einen unnatürlichen Tod erleiden. Man schätzt aber, dass sie durchaus ein ähnliches Alter erreichen, wie die Galbalan: also bis zu 1000 Jahre.