Galbalan gelten als eine Unterart der Pèredain (Halbmenschen), da das menschliche Erbe - wie bei anderen halb-menschlichen Rassen - über das Erbe des anderen Elternteils dominiert. Hierbei wird jedoch zwischen dem Geschlecht des nicht-menschlichen Teils nicht genauer differenziert. Die Herkunft der Bezeichnung ist unbekannt. Gerne werden Galbalan auch als ""Gesegnete"",  "Engel" oder "Halbdrachen" bezeichnet.
Der Begriff Galbalan wird generell auf alle Halbmenschen mit göttlicher bzw. celestischer und draconischer Herkunft angewendet, hat sich aber seit einiger Zeit auch als Volksname der Bewohner LoaMârs eingebürgert, die allesamt Nachkommen von ""reinen"" Galbalan sind (celestische und metallisch-draconisch). Es hat sich herausgestellt, dass die fünf Völker der Galbalan sich untereinander nicht vermischen, sondern immer den Partner mit der gleichen Herkunft bevorzugen.

Ungleich wie bei anderen "Hybriden" sind die Nachkommen von Galbalan - egal welcher Generation - immer Galbalan. Es besteht keine Chance, dass die Nachkommen rein menschlich oder rein celestisch werden. Man glaubt, dass das an der generellen ""Verunreinigung"" des göttlichen Blutes liegt. Nicht desto trotz sind Galbalan außerhalb von LoaMâr äußerst selten.
Trotz der gespaltenen Herkunft von sterblichen und unsterblichen Eltern vermissen Galbalan nicht das Gefühl der Zugehörigkeit. Sie sehen sich als gesegnet - weshalb oftmals auch Galbalan als "Gesegnete" bezeichnet werden, denn sie sind in magischen Fertigkeiten äußerst talentiert, beherrschen nicht selten zwei bis drei Magieformen (mit einem bevorzugten Element), manches Mal sogar alle vier, und besitzen übernatürliche Fähigkeiten. Attribute, die sie mit den Raroâg verbinden, die sie jedoch als ihre Erzfeinde bekämpfen.

Den Körperbau der Galbalan ist von den menschlichen Zügen dominiert, sie erscheinen lediglich geringfügig schlanker, aber dennoch athletisch und sind generell für menschliche Bedingungen mit einer durchschnittlichen Größe von 2,00 bis 2,30 m sehr groß. Die Lebenserwartung (ohne unnatürlichen Tod) liegt zwischen 500 und 750, manchmal bis zu 1000 Jahren.
Galbalan haben meist eine hellere Hautfarbe. Der metallisch Schimmer ihrer Haut, sowie die Farbe ihrer Augen und des Haars (meist metallisch) sind ein Hinweis auf den draconischen Elternteil. Die Galbalan mit rein celestischer Herkunft haben ithylfarbenes Haar und ithylfarbene Augen. Alle Galbalan sind stärker, schneller, geschickter und oftmals intelligenter als Menschen.
Weitere Galbalan mit chromantisch-draconischer Herkunft weisen ebenfalls die Farbgebung ihrer draconischen Eltern in ihren Attributen auf.

SunMayj 

Die Galbalan sunMayj - auch einfach nur "SunMayj" genannt - sind ein Volk der Galbalan.
Sinngemäß übersetzt bedeutet die Bezeichnung ihres Volkes Kinder des Lichts bzw. Diener des Lichts. Die wortwörtliche übersetzung wäre eher "Abkömmling vom Licht" oder "Nachkomme von Licht".

Für gewöhnlich beten sie zu allen Gottheiten, deren Herrschaftsgebiet das Element Licht miteinbezieht, was einen Großteil des Pantheon der Hohen Elf umfasst. Generell aber gilt ihre Loyalität der obersten Göttin Druyènn.

Das Herrschaftsgebiet der sunMayj ist Nell sunMayj, welches im zentralen Norden des Kontinenten LoaMâr liegt. Wenn auch alle fünf Galbalan-Völker als gleichberechtigt gelten, so sind die SunMayj diejenigen, die insgeheim über LoaMâr herrschen, wenn sie es selbst auch niemals so bezeichnen würden. Würde man einen Galbalan dieses Volkes fragen, so würde er Antworten, dass ihnen die ehrenvolle Pflicht obliegt das Gleichgewicht auf LoaMâr (wenn nicht sogar auf Quresion selbst) aufrecht zu erhalten.

Ein SunMayj lügt nicht, das heißt unter gar keinen Umständen. Nur in Notfällen würde er die Wahrheit anders ausdrücken - wobei ein Notfall nur die Bedrohung das Leben anderer gilt. Niemals würde ein SunMayj aus dem Affekt heraus töten oder gar richten. Sie sind überaus gesetzestreu, gegen ein solches zu Verstoßen, selbst wenn es nicht gerecht ist, käme nicht im entferntesten in Frage.