Eine der ältesten Völker Quresions waren die Elfûin, die zum Anfang des vierten Zeitalters verschwanden. Es gibt wenige Aufzeichnungen und Dokumentationen bezüglich dieses Elfenvolkes, welche sich entschlossen unter der Erde zu leben. Man sagt, um ihrer Gottheiten Yjary und Szélmakan näher zu sein, die beide im Unterreich residieren.

Obwohl ursprünglich ausschließlich auf Kastesk beheimatet, verbreiteten sich die Elfûin während eines großen Kriegszuges über ganz Quresion, mit dem Bestreben alle anderen, minderwertigeren Völker zu unterjochen. Zu diesem Zweck hatten sie eigens Elrôag (Halfelf/Halbgämon) gezüchtet. Lediglich ein Zusammenschluss aller Völker - inklusive der menschlichen - unter Führung der Galbalan konnte es bewerkstelligen den Vormarsch der Elfûin Einhalt zu gebieten und letztendlich zurück zu schlagen. Manche behaupteten, dass dies nur aufgrund dessen gelungen war, weil sich die Armeen der Elfûin zu sehr ausgedünnt hatten. Andere sagen, die Götter selbst hätten interveniert und die Elfûin ausgelöscht.

Die wenigen verbliebenen Elfûin zogen sich auf A'Yjary zurück. Was dann folgte, sind nicht mehr als Legenden, denn auch dort sind die Elfûin nicht mehr zu finden. Was zurück blieb, waren die Varalesker, die selbst von sich behaupten Nachfahren der Elfûin zu sein, wenngleich sie ihnen nicht sehr ähneln.

Die Elfûin waren mit rund 1,70cm die größten der Elfain, wobei diese Größe lediglich von den Frauen erreicht wurden. Sie besaßen ebenholzfarbene Haut und Haarfarben zwischen Mittelbraun und Schwarz, wenngleich es für die Frauen von Stand üblich war, sich die Haare zu bleichen und die Farbe ihres Adelshauses zu tragen. Diese Ehre wurde Männern selten zu Teil. Die Augenfarben bewegten sich in den Spektren der Edel- und Halbedelsteine.