Die Elarâw sind das ursprünglichste Volk der Elfen. übersetzt bedeutet Elarâw so viel wie "Elfen der Wildnis". Aus ihnen ging das Volk der Eldawayn hervor. Sie sind nur noch in den unzugänglichsten Gegenden Quresions zu finden, meist in bewaldeten aber auch kargen Gebirgen, seltener jedoch in unzugänglichem Flachland. Die Elarâw sind die naturverbundensten der Elfen und sind vergleichbar mit den Ureinwohnern Nord- und Südamerikas. Heute gibt es noch drei bekannte Stämme der Elarâw auf ganz Quresion. Einen auf Tían und zwei auf Calenâw.

Sie leben ausschließlich von der Jagd und dem Sammeln der Früchte und verwehren sich jeder Widernatürlichen Form. So verabscheuen sie beispielsweise den Bergbau, da sie dies als Verwundung der Erdgottheit ansehen und dementsprechend auch die Schmiedekunst. Ebenso stehen sie der Magie skeptisch gegenüber, jede Schule, die die natürliche Form verändert, ist für sie schändlich. Sie kleiden sich ausschließlich in Leder- und Holzkleidung. Die einzige Magie, die sie anerkennen ist die der Schamanen und Druiden, da diese von der Natur gewährt wird.

Elarâw sind das kleinste Volk der Elfain. Sie werden im Schnitt maximal 1,60 groß. Ihre Haut ist meist rotbräunlich und ihr Haar schwarz mit braun, oftmals gelockt. Die Farben der Augen reicht von gelb bis hin zu Tiefbraun.

Jeder Stamm hat sowohl eine Schamanin, die die spirituelle Führerin ist, und einen Häuptling. Generell jedoch, wird Frauen mehr Respekt entgegen gebracht, da sie in der Lage sind, Leben zu erschaffen, während Männer dieses eher vernichten. Daher ist es die Frau, die sich den Mann wählt. Beide Geschlechter jedoch sind ansonsten gleichberechtigt.

Generell beten die Elarâw zur Göttin Eilyr, der Göttin der Erde, der Pflanzen und der Tiere. Sie sehen sich als ihre "sterblichen" Kinder und Verteidiger.