Die Elaûr gingen gleichzeitig mit den Elithyl aus den Eldawayn hervor, halten sich jedoch für die weit entwickelste Form der Elfain. übersetzt bedeutet Elaûr "goldener Elf" bzw. "Sonnenelf". Sie leben in großen steinernen Städten in den Ebenen Quresions, deren Architektur trotzt des Baumaterials dennoch filigran wirkt, was daran liegen mag, dass sie ausschließlich Magie nutzen, um den Stein zu formen. Es gibt neun Städte der Elaûr zuzüglich der Magischen Feste, die aber keinem Volk der Elfain fest zugeordnet ist.

Die Elaûr exerzieren das Studium und die Anwendung jeder Form von Magie bis aufs äußerste. Für die ist das beherrschen der magischen Künste das oberster aller Ziele. Je weniger man mit simpler Handwerkskunst herstellt, desto höher wird man angesehen.

Die Vertreter der Elaûr werden bis zu 1,70, manchmal auch 1,75 groß. Ihre Haut ist Goldbraun, ihre Haare besitzt generell jedes Spektrum von blond. Ihre Augen haben meist die Farbe von Edelsteinen wie Saphir oder Smaragd, gelegentlich auch Topaz und in den seltensten Fällen Rubin. Ihr Aussehen - generell das charismatischste - ist für sie ein Beweis, dass sie die höchst entwickelte Form der Elfain sind.

Die Städte Elaûr werden von einem fünfköpfigen Rat beherrscht, welche wiederum die jeweiligen gewählten Oberhäupter der angesehensten Familien sind, was durchaus vergleichbar mit dem Status des Adels gleich kommt. Generell beten sie  - sofern sie den Weg des Glaubens einschlagen - zum Gott der Sonne Kaleyn, der sie der Legende nach gesegnet haben soll, und der Göttin der Magie und der drei Monde Ryuû.