Die menschlichen Tas'Khai stammen - ebenso wie die Sûn - von den ersten Menschen, die das Tor der Monde durchschritten, ab. Dieses Volk ist hauptsächlich auf den nördlichen Teil Kaèr's zu finden, aber auch auf der Mitte des Doppelkontinenten Tían'Kaèr, hauptsächlich in den tropischen Gebieten. Desweiteren leben einige wenige Stämme auf dem westlichen Ausläufern von Calenâw.

Aufgrund des meist wärmeren und tropischeren Klimas und der weniger bedrohlichen Flora und Fauna haben sich die Tas'Khai anders entwickelt als sie Sûn. Sie sind friedfertige Jäger, Sammler und Bauern und leben in Stämmen, die von einem Häuptling und einer Schamanin geführt werden. Sie sind äußerst naturverbunden und den elfainschen Elarâw am ähnlichsten.

Ihre Siedlungen sind meist unbefestigt und bestehen zudem hauptsächlich aus aus Holz und Leder gefertigten Hütten und/ oder Zelten. Die Tas'Khai der Ebenen ziehen mit dem Jagdwild, die der Wälder bleiben meist an einem Ort und bauen ihre Unterschlüpfe in die Bäume. Auch sie besitzen ein Prinzip der Ehre, welches aber weniger streng und kompliziert ist, als das der Sûn, auch gibt es kein Klassendenken, wie bei vielen anderen menschlichen Kulturen, sondern die Schamanin bestimmt über den Pfad eines Stammesmitglieds wenn es das Erwachsenenalter erreicht und einen entsprechenden Ritus hinter sich gebracht hat.

Tas'Khai erreichen ein Alter zwischen 60 und 90 Jahren und werden zwischen 1,75 und 1,85 m groß, Frauen geringfügig kleiner. Ihre Haut ist terrakottafarben, ihre Haare stets rabenschwarz und glatt. Die Augenfarbe schwarz oder dunkelbraun, manchmal gelblich.