Die Bochá¡n gelten als eines der ältesten Menschenvölker auf Quresion, doch auch ihre Ahnen sind einst durch das Tor der Monde geschritten. Sie sind im Norden Calenâws und Kastesks, sowie im Süden A'Yjarys beheimatet, werden aber bei letzterem als Bauern und Arbeiter geduldet.

Das Volk der Bochá¡n ist heißes und trockenes Klima gewohnt. Sie sind Bauern, Jäger und Sammler, aber auch Krieger. Ihre kulturelle Entwicklung wird auf A'Yjary hauptsächlich von den Varaleskern beeinflusst, auf Kastesk und Calenâw sind eigene kleine Königreiche zu finden, die eher den Charakter von Stammeskulturen aufweisen. Die Bochá¡n von Kastesk sind hauptsächlich Nomaden, die dem Wild hinter her und den Chimtir aus dem Weg gehen. Es gibt aber einige befestigte Städte unter ihrer Herrschaft. Die auf Calenâw beheimateten Bochá¡n haben meist leicht befestigte Siedlungen, aber auch einige Handelspunkte.

Bochá¡n sind stark spirituell veranlagt. Oftmals entsteht der Irrtum, dass die Bocháin die Elementmagie, insbesondere die Erdmagie, beherrschen würden, doch wie alle menschlichen Völker gelingt ihnen keine wahre Magie, sondern nur göttliche Segen. Sie beten zu dem Pantheon Der Ersten Fünf, gelegentlich auch - in Abhängigkeit der Stammeszughörigkeit - zu anderen Gottheiten. 

Bochá¡n werden zwischen 50 und 70 Jahren alt. Ihre Größe beträgt im Schnitt 1,70 m. Ihr Aussehen ist von einer athletischen Statur geprägt und ihre Haut ist Ebenholzfarben. Die Augenfarbe ist grundsätzlich braun. Sie Bochá¡n besitzen schwarzes Haar, welches meist in Zöpfen zurück geflochten, wobei sie auch gerne verschiedene Materialien einarbeiten, die vom Status und dem Reichtum des Stammes abhängen. Bauern und Nomaden tragen meist gefärbtes Leder im Haar, während Jäger und Krieger Knochen und Zähne einarbeiten. Es kommt aber auch vor, dass Federn und Stoffe in der Haartracht zu finden sind.