Namensursprung: qures. emyr ""schenken"" und ness ""Blut""

weitere Bezeichnungen: Blutkraut, Blutblatt, Bluterich

Dieser immergrüne Zwergstrauch besitzt eine buschige Wurzel aus dem eine Hauptsprosse mit vielen kleineren Nebensprossen wächst. Ihre silbrig-weißen Blüten sind klein, unscheinbar und kronblattlos. Die dunkelgrün-bläulichen Laubblätter der Emyrness sind gelabbt bis gefingert und stark ausgefranst. In der Knospe sind die Blätter mehrfach gefaltet, jeder Blattlappen einzeln, sodass ein Fächer entsteht. Der gefaltelte Fächer ist auch an entfalteten Blättern häufig zu erkennen. Die Nebenblätter können mit dem Blattstiel sowie auf der gegenüberliegenden Seite der Sprossachse miteinander verwachsen sein.

Das recht unscheinbare Blutkraut wächst in feuchten, aber eher kühlen Gegenden mit gemäßigtem Klima. So unbedeutend es wirkt, desto mehr straft es seinem Aussehen Lügen.

In schwachen Dosen mildert das Kraut Kopfschmerzen. In niedrigen Dosen verhindert es eine Schwangerschaft. Eine mittlere Dosierung kann die Periode einer Frau herbeiführen und eine Schwangerschaft im frühesten Stadium abbrechen. Stärker dosiert ist sogar eine fortgeschrittene Schwangerschaft in Bedrohung .In hohen Dosen ist der Wirkstoff der Emyrness tödlich. Das Blutkraut macht seinem Namen alle Ehre: denn es ist ein Blutverdünner.