Es ist schwierig diese Wesen richtig einzuordnen. Generell gehören zu den Mythen Quresions, und sind oftmals Teil von Heldengeschichten und anderen Erzählungen. Manche behaupten wiederum standhaft, dass es die Sylquayn tatsächlich existieren. Die bekannteste Geschichte dürfte die vom Dwarkenprinz Aikil Sturmmantel und der Sylquayn Seraya sein - wobei ihr Name tatsächlich nicht Zufall ist [am besten in den Heldengedichten nachzulesen].

Nach den Beschreibungen in den Gedichten und Märchen sehen die Sylquayn einer Kreuzung von Shoury und Eldawayn am ähnlichsten, daher auch der Glaube, dass sie eine Mischrasse seien, die auf Quresion nicht so selten sind. Sie sind äußerst schlank, feingliedrig und grazil. Ihre Hautfarbe soll je nach Heimat zwischen grünlich- bis silbrig-blau variieren. Die Augen sollen ungewöhnlich groß und schön sein, je nach dem waldgrün oder wasserblau. In ihnen soll man die eigene Seele erkennen können.
Fakt ist, dass sie Wald- und Wasserwesen sind - daher wohl auch die Vermutung der Entstehung. Was die Geschichten zusätzlich vermuten lässt, ist dass Sylquayn magische Kreaturen sind. So sollen sie in der Lage sein mit ihrer natürlichen Umgebung dermaßen zu verschmelzen, dass sie gar unsichtbar erscheinen, oder aber sich tatsächlich in Wasser oder Pflanzen und Bäume verwandeln zu können, oder aber sie besitzen wirklich die magische Fähigkeit, sich unter anderem unsichtbar zu machen.

Dem Mythos nach entspringen die Sylquayn der Göttin Seraya, "der Suchenden". Demnach entstanden sie entweder aus ihren Tränen oder aber sind die Frucht der Schändung des Gottes Raseth, manche Erzählungen berichten wiederum von einer Kombination aus beiden. Beide Gedanken machen durchaus ihren Sinn. Man sagt jedoch auch, dass es sich hierbei um Seelen von verlorenen Helden/innen und Kämpfern/innen, die fielen, bevor sie ihre Aufgabe erfüllen konnten, und nun ihrerseits diesen Fluch auf andere übertragen, oder aber Rettung ersuchen, in dem sie andere unterstützen.

Interessant dürfte sein, dass es keine Berichte von männlichen Sylquayn gibt, was vielleicht auch auch an der Tatsache liegt, dass es in den Geschichten generell darum geht, dass der Held von ihnen irre-geleitet, verzaubert, verflucht oder verführt wird. Das trifft auch auf weibliche Helden zu. Es darf aber nicht ausgeschlossen sein, dass es Männchen dieser Rasse gibt, diese aber nur wesentlich scheuer bzw. nicht für die Nahrungsbeschaffung gedacht sind. Wobei wir wieder bei den verschiedenen Geschichten sind.

Es gibt zwei Formen von Geschichten, entweder eine solche, dass die Lieblingsnahrung der Sylquayn Menschenfleisch ist, oder eine andere, dass die Sylquayn Männchen zur Fortpflanzung benötigt. Wiederum andere kombinieren beide Gedanken, andere wiederum behaupten, dass Männer von ihnen verschlungen, Frauen von ihnen in eine von ihnen verwandelt werden. Beweise gibt es keine.