Der Segelvaran hat seinen Namen aufgrund seiner großen Ähnlichkeit des Varans, einer Großechse, die sowohl auf der Erde als auch auf Quresion existiert. Im Gegensatz zu seinem Verwandten besitzt dieser Varan gigantische Segelflügel von bis zu 15 Metern Spannbreite und seine charakteristische auffällige Färbung.

Des Weiteren gibt es eine weitere anatomische Abweichung: der Schweif des Segelvarans läuft nicht spitz zu, sondern wird breit und flach. Zudem ist dieser wesentlich länger als der des ""ab Boden gebliebenen"" Varans. Dieser Fächerschweif dient generell als Ruder, wird im Kampf jedoch auch gerne als Waffe genutzt.

An den gigantischen Schwingen erinnern an die des Pteranodon, in deren Mitte m Gelenk sich jeweils drei Zehen befinden, mit denen er sich am Boden fortbewegen kann. Seine Hinterläufe sind wesentlich stärker ausgeprägt. Diese unterstützen nicht nur bei der Landung und dem Laufen, sondern dienen ebenfalls zur Verteidigung in der Luft.

Weibchen und Männchen sind für gewöhnlich gleich groß und kaum voneinander zu unterscheiden. Sie sind meistens Einzelgänger, bzw. leben in sehr Lockeren Gruppenverbänden und leben nur während der Paarungs- und Aufzuchtzeit als Paar oder Familienverbünden. Als Reptilien legen sie vermutlich zwischen ein bis vier Wassermelonen große Eier. Die Beschaffenheit der Nester ist unklar.

Der Segelvaran ist nicht besonders häufig. Tatsächlich gibt es ihn Hauptsächlich auf dem fliegenden Kontinenten LoaMâr. Sie mögen vor allem mediterranes Klima, aber auch subtropisches.

Diese Flugechsen sind Allesfresser. Sowohl Pflanzen, aber auch Insekten und kleine Säugetiere stehen auf ihrer Speisekarte. Größere Tiere greifen sie nur an, wenn sie sich von ihnen bedroht fühlen.

Ihre extrem auffälligen Farben - je nach Lebensraum zumeist Grün und Rot - dient ebenfalls zur Abschreckung, denn Segelvarane sind alles andere als aggressiv, sondern eher scheu. Tatsächlich können sie sehr zutraulich und auch weitestgehend zu Domestizieren. Kenner der Art können verschiedene Abstammungslinien und Rottenzugehörigkeit aus den Mustern herauslesen. Es gibt auch kräftig blaue Artgenossen mit orange-gelber Unterseite - die sogenannten ""Kaisersegler"".

Diese Unterart ist größer und stärker und wesentlich schwieriger zu zähmen. Man sagt ihnen nach, dass sie bevorzugt Jagd auf Jungdrachen machen.

 

Bilder von: Marc Lee Winser