Das Drachenpferd ist eine Reptil, welches an eine Mischung aus Pferd und Leguan erinnert. So besitzt es den Körperbau eines Pferdes, doch das Erscheinungsbild einer Eidechse, ganz so, als hätte man ein großes Pferd mit der Haupt eines Krokodils überzogen. Anstelle von Hufen besitzen sie klauenartige Füße mit vier Zehen, wovon eine daumenartig nach hinten abgespreizt ist - es wäre also gut möglich, dass sie damit greifen könnten. Der Körper an sich ist etwas breiter gebaut, als bei einem Pferd - reiten ist aber dennoch möglich. Dreigchetai besitzen kein Fell und keine Haare, anstelle eines Schweifs haben sie also einen einfachen eidechsenartigen Schwanz, der farbigen 7-10 cm langen Stacheln besetzt ist, die für gewöhnlich anliegen. Als Mähne dient ein stehender Kamm, der das gleichen Farbenspiel besitzt, wie der Schwanz. Der Kopf ist ebenfalls pferdeähnlich, die Schnauze ist aber weniger empfindlich. Sie sind ausgezeichnete Schwimmer und können sogar tauchen. Sie können mit normalen Pferden sehr gut mithalten, besitzen aber den Vorteil, dass sie relativ gut klettern können.

Weibchen und Männchen sind für gewöhnlich gleich groß und kaum voneinander zu unterscheiden. Sie leben in kleineren Familien bis großen Familienverbänden und sind generell monogam. Als Reptilien legen sie ein bis zwei honigmelonen-große Eier. Ihre Nester bestehen aus gegrabenen Erdkuhlen, die mit Sand befüllt und Ästen und Buschwerk geschützt sind. Zur Paarungszeit verfärbt sich die Haut in ein buntes, prächtiges Farbenspiel - selbst wenn der Partner bereits gewählt wurde. Zu dieser Zeit sind Dreigchetai sehr aggressiv und besser zu meiden. Doch gerade dann sind sie wegen der Färbung - die auch nach dem Tod bestehen bleibt - eine begehrte Beute. Außerhalb dieser Phase im Frühling haben sie eher gedecktere Farben wie Beige, Braun, Graugrün oder Grau, aber auch verschiedenste Mischungen. Die Augen sind meistens Gelblich. Kamm und Stacheln können Dunkelblau-Grau, Dunkelgrün, Ocker oder Backsteinfarben sein.

Das Drachenpferd ist ein auf Quresion relativ häufig vorkommendes Tier. Es bevorzugt heißere Regionen, da es ein Kaltblüter ist. Somit ist es eher im Flachland, Steppe und Ebenen vorzufinden und nirgends, wo es dauerhaft kühl ist. Kältere Temperaturen machen sie träge.

Dreigchetai fressen Pflanzen, aber auch Insekten und kleine Säugetiere. Leben sie in der Nähe von Gewässern, jagen sie auch Fische. Größere Tiere greifen sie nur an, wenn sie sich von ihnen bedroht fühlen. Als Warnung stellen sie den Stachelkamm an ihrem Schweif auf. Sie letzte Warnung ist ein Schrei, der schwer zu beschreiben ist - es erinnert entfernt an Ruf eines Raubvogels nur mit der Kraft einen Löwenschreis.

Drachenpferde sind schwer domestizierbar, da sie einen starken Willen besitzen und bisweilen sehr stur sein können. Gezähmte Dreigchetai sind daher Nachkommenschaften von gestohlenen Eiern oder von geretteten. Denn diese Tiere sind nicht nur wegen ihrer Haut beliebt, sondern auch eine Beute für fleischfressende Drachenarten - kleinere Räuber beissen sich an ihnen im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne aus. Gezüchtete Drachenpferde sind weniger aggressiv und zutraulicher, allerdings etwas kleiner und schwächer, als wildlebende, aber immer noch stärker, als die "normalen" Pferde. Man erkennt domestizierte Equidracaene an der anderen Hautfärbung, die Dunkelblau-Grau, Dunkelgrün, Ocker oder Backsteinfarben sein kann. Auch hier sind Mischungen möglich. Die Augen sind meist Bräunlich.

Bild von: Marc Lee Winser