Gesprochen: Ri-uh

Als drittes Kind und zweite Tochter von Ejlyr und Tyûr und Enkel von Druyènn ist Ryuû die siebte der Hohen Elf.

Göttin der Monde, der Nacht und der Magie. Sie ist die Schutzgöttin der Magiewirkenden, der Poeten und Künstler.

Andere Bezeichnungen für ihn sind:

  • Mondgöttin
  • Göttin der drei Monde
  • die Unwirkliche
  • die Magie

Sie herrscht über kein Element, gilt jedoch als Teil der Luft und der Erde und gewährt Zauber über die Klassen Erkenntnis, Heilung, Schutz, Beschwörung, Verwandlung, Erschaffung (Erde), Hervorrufung (Luft).

Ihre Symbole sind die Eule und die Katze.

Ihre Geschwister sind Yrya und Kaleyn. Ihre Halbgeschwister sind Karynt, Ramyk, Melárynn, Toúrask und diverse Halbgötter.

 

Eilyr überlistete ihren ersten Gemahl, in dem sie ihn verführte und überzeugte seiner zweiten Tochter einen Teil seiner Macht zu übertragen, so dass auch sie einen Teil dazu beitragen könne, ihrem Vater die schwere Last des Himmels zu tragen. So erhielt Ryuû von ihrem Vater die Macht über die Monde und die Nacht.

Noch heute vermisst sie ihre Mutter und ihre Schwester, doch durch das Geschenk ihres Bruders, der Magie, besucht sie diese jede Nacht als Mondschein.

Als Kaleyn - den sie heimlich liebte - zur Gott der Sonne wurde, war sie die einzige Göttin ohne größere Macht und so war es ihr nicht möglich, sich ihrem Bruder zu nähern. Ihre Sehnsucht nach ihm und ihre Verzweiflung waren so groß, dass sie das Herz der Feuerddrachin Tènyu erweichte und diese ihr die Macht der Magie lehrte und sie segnete, so dass sie sich vor dem Feuer schützen könne. So konnte Ryuû sich ihrem Bruder nähern und empfing Teílynn.

Kurz darauf erhielt sie einen Teil der göttlichen Macht ihres Vaters und die Aufgabe über die Monde zu wachen. Ryuû vergoss Tränen aus Myithil, über ihre neue Aufgabe, war sie doch von ihrer Mutter, der Göttin der Erde, ihrer Schwester, der Göttin der Winde, und von ihrem Bruder, der Sonne entfernt. Ihre Trauer traf Kaleyn tief und so suchte er nach einer Möglichkeit seine Schwester zu trösten. So brach er den Funken Tènyus, das Geschenk seines Vaters, aus seinem Herz in zwei und sandte eine Hälfte dieses Funken über die Welt zu seiner Schwester. So schenkte er allem Leben das Streben nach Perfektion, und erschuf damit die ersten Sterne. Ryuû erinnerte sie sich an die Lehren der Magie und ließ ihre Monde und die Sterne erstrahlen und streckte sich aus, um ihren Bruder zu berühren. So entstand die Göttin der Sterne und der Sehnsucht: Seraya.