Als erstes Kind und Sohn Druyènns ist Keansur (gesprochen: Ke-an-ssuhr) der zweite der Hohen Elf.

Gott des Meeres, des Wassers und des dort existierenden Lebens, sowie dem Tod. Es untersteht Keansur die Macht des Wassers, welches ebenfalls die Quelle seiner eigenen Lebensenergie ist.

Andere Bezeichnungen sind:

  • Herr des Wassers
  • Gott des Meeres
  • Gott des Lebens
  • der Beschützer
  • Der blaue Barde

Unter seinem Schutz stehen die Barden, Fischer und Meeresbewohner.

Er gewährt Zauber über die Klassen Erkenntnis, Heilung, Schutz, Beschwörung, Verwandlung, Erschaffung (Wasser), Hervorrufung (Wasser)

Seine Symbole sind der Delphin und der Wasservogel sowie die Harfe.

Seine Geschwister sind Eilyr und Tyûr. Seine Kinder sind Melárynn, Tourask, Karynt und Ramyk.

 

Keansur ist eine Teilessenz der Wesenheit Oschkûw. Da Gyar ihren Kindern es verwehrt hatte selbst Kinder zu gebären bat Druyènn Oschûw um Hilfe. Dieser bot ihr an, ihr einen Teil ihrer Essenz zu überlassen, wenn ihr Kind seinem Element dienen, es bewahren und vermehren würde. Druyènn willigte ein und gebar ihrem Gemahl Keansur.

Keansur beschützte seine Schwester Eilyr von Geburt an und sah es als seine Pflicht an, jedes übel von ihr Fern zu halten und für die zu sorgen. Er liebte sie über alles doch behielt seine Gefühle stets für sich, da er sich vor ihrer Zurückweisung und der Häme seines Bruders fürchtete. Als Eilyr schließlich selbst zwischen ihren Brüdern einen Gemahl suchen wollte, wurde er von sienem jüngeren Bruder Tyûr hintergangen, der von ihrem Vorhaben nichts wusste. Tyûr sandte die Geister der Lüfte und des Himmels aus, um Keansur zu ärgern, so dass dieser - gereizt und ungeduldig - seine Schwester kühl und distanziert behandelte, so dass sie Tyûr wählte.

Zutiefst bestürzt über das Geschehene suchte er Trost bei seiner Halbschwester Menyâr, die selbst von Tyûr fallen gelassen worden war. Um seinen Schmerz über die Geburt von Eilyr's Kindern zu lindern, und ihn fester an sich zu binden, schenkte Menyâr ihm zwei eigene Kinder Melárynn und Tourask. Als sie ihren Geliebten dazu bringen wollte, Druyènn um den Segen für sie beide zu bitten, verweigerte Keansur sich ihr, da sein Herz allein Eilyr gehöre. 
Rasend vor Wut und gebrochenem Herzen erzählte Menyâr ihm daraufhin vom Betrug seines jüngeren Bruders, sowie davon, dass dieser Eilyr unentwegt mit Sterblichen betrog. Gekränkt und erzürnt über die Handlungen seines Bruders zog Keansur sich vom Sitz der Götter Ithil zurück, machte die See unbefahrbar und versagte den Regen, nur um sintflutartigen Regen folgen zu lassen..

Eilyr war bestürzt über den unerklärlichen Gemütswandel ihres Bruders und suchte ihn auf. Dieser weigerte sich jedoch mit ihr zu sprechen. Daraufhin erschien Menyâr mit ihren beiden Kindern und erzählte Eilyr voller Häme vom Geschehenen, in der Hoffnung, sie würde Keansur aufgrund seines Verhaltens abweisen. Bebend vor Wut jedoch, erkämpfte sie sich den Weg zu ihrem älteren Bruder, erkennend, dass doch er der Richtige war. Besänftigt durch ihre Unnachgiebigkeit und Sanftmut vereinigte er sich mit ihr, und zeugte mit ihr die Zwillinge: Ramyk und Kyaryn.

Eilyr ersann einen Plan, um Tyûr zu strafen. Sie sprach mit ihrer Mutter Druyénn und beraubte ihn schließlich um einen Teil seiner Macht ehe sie ihn verließ.