Gyar (gesprochen: Gi-jar) entstand gemeinsam mit ihrem Gemahl Ksarr aus sich selbst. Sie war die erste Göttin des Seins und des Chaos, wurde aber im Krieg der Götter vernichtet.

Als ihre Enkelin Kyanem bei ihrer Geburt verkündete, dass Gyar durch die Hand eines ihrer Enkel vernichtet werden würde, verbot diese ihren Kindern, jemals weitere Nachkommen zu gebären. Ihre Tochter Druyènn jedoch widersetzte sich diese Befehl und bekam dennoch mit Hilfe von dreien der vier Elemente drei eigene Kinder.

Rasend vor Zorn verbannte sie Druyènn und Szèlmakan, deren Gemahl, der von der Tat nichts wusste, und drohte sie würde beide vernichten, sollten sie zurückkehren. Szèlmakan erklärte jedoch seine Unschuld, die Yjary ihm bestätigte. Gyar verzieh ihrem Sohn, verlangte aber im Gegenzug die Vernichtung von Druyènns Kindern.

In dem daraus entstandenen Krieg, besiegte Druyènn ihre Mutter mit Hilfe ihrer Kinder und den Elementen, beschloss aber, ihre Mutter nicht zu töten, da sie fürchtete, ihre Macht würde sich ebenfalls auf ihre drei geliebten Kinder übertragen und diese korrumpieren. So wurde Gyar von Druyénn verschont, jedoch von Quresion verbannt.
Druyénns ältere Schwester Yjary fürchtete nun, da keines von Druyènns Kindern Gyar vernichtet hatte, ihre Mutter Gyar würde nun ihre drei Kinder zerstören wollen, um genügend Macht zu besitzen, so dass sie sich an Druy'enn rächen konnte. Daher überzeugte sie ihren erstgeborenen Sohn Ksann, die geschwächte Gyar zu ermorden. So wurde die Prophezeihung doch wahr und Gyars Kräfte wurden auf all ihre Nachkommen übertragen.