Als zweites Kind Druyènns ist Eilyr (gesprochen: Ai-lühr) die dritte der Hohen Elf. Ihre Gesinnung ist neutral gut.

Göttin der Erde, der Fruchtbarkeit und Familie und der Heilkunst. So ist Eilyr die Herrscherin über die Erde, deren Pflanzen und Tiere. Sie ist Schützgöttin werdender Mütter, neugeborenen Lebens und der Heiler.

Andere Bezeichnungen für sie sind:

  • Göttin der Erde
  • Göttin der Fruchtbarkeit
  • die sorgende Mutter
  • die Heilerin

Ihre Symbole sind die Schlange und der Hase sowie die Rose.

Ihre Herrschaftsgebiete sind Erde, Heilung, Pflanzen und Tiere, sowie die Elemente Erde und Leben.

Ihre Geschwister sind Keansur und Tyûr. Ihre Kinder sind Karynt und Ramyk, sowie Yrya, Kaleyn und Ryuû.

 

Eilyr ist eine Teilessenz der Wesenheit Talâv. Aufgrund Gyars Machtwort, ihre Kinder dürfen selbst keine Kinder gebhren, hatte Druyènn bereits Oschûw um Hilfe gebeten. Als sie ein weiteres Mal den Drachen um Hilfe bat, lehnte er ab. So trat sie nun an seine Schwester Talâv heran, mit dem gleichen Vorschlag, den Oschûw ihr selbst gemacht hatte und Talâv willigte ein, wenn ihr Kind auch ihrem Element dienen, es bewahren und vermehren würde. Dyuènn willigte ein und gebar ihrem Gemahl Eilyr.

Da sich auch Eilyr nach eigenen Kindern sehnte, bat sie ihre Mutter um Erlaubnis, sich einen Gemahl zu suchen, um ihr Enkelkinder zu schenken. Druyènn, voller stolz für ihre Tochter, die sie im Kampf gegen ihre Feinde unterstützt hatte, gewährte ihr den Wunsch, bestand aber darauf, dass sie sich einen ihrer Brüder zum Gemahl wählen solle, da sie den Kindern ihrer eigenen Geschwister nicht traute. Eilyr willigte ein und erklärte ihrer Mutter, sie würde ihre beiden Brüder prüfen und den besseren erwählen. Tyûr hatte dem Gespräch per Zufall gelauscht, verschwieg aber diese Neuigkeit seinem älteren Bruder, da er Eilyr für sich gewinnen sollte. Und so schickte er die Winde und die Gestirne aus, um seinen Bruder in Unruhe zu versetzen. So war Keansur übellaunig, gereizt und ungeduldig, als Eilyr auf ihn traf, während Tyûr Ithil für die erschuf, um sie zu erfreuen.

So wählte Eilyr Tyûr zu ihrem Gemahl, erfuhr aber von Menyâr, die sich damit brüstete Keansur's Geliebte zu sein, dass Tyûr betrogen hatte und Eilyr hinter ihrem Rücken mit Sterblichen betrog. So überlistete Eilyr ihren betrügerischen Gemahl, indem sie ihn umgarnte, sodass er ihren gemeinsamen Kindern einen Teil seiner Macht übertrug, ehe sie ihre Mutter um Erlaubnis bat, sich von ihm zu trennen. Später dann nahm sie Keansur zum Gemahl.