Druyènn (gesprochen: Dru-i-enn) ist die jüngste der zweiten Generation der Götter von Quresion. Sie ist die jüngste und zweite Tochter der Urgötter Gyar und Ksarr und die erste der Hohen Elf. Von ihr stammen alle Götter der Hohen Elf ab, über die sie selbst herrscht und richtet. Ihre Gesinnung ist rechtschaffen neutral.

Richterin der Götter, Göttin der Gerechtigkeit und des Gleichgewichts. Sie ist die Schutzpatronin der gerechten Herrscher und Richter und der Gerechtigkeit und dem Gesetz dienenden.

Andere Bezeichnungen sind:

  • Göttin der Gerechtigkeit
  • Göttin der Richter
  • Bewahrerin des Gleichgewichts
  • die weise Mutter
  • die Kaiserin

Ihre Herrschaftsgebiete sind Gutes, Heilung, Ordnung und Schutz, sowie die Elemente Licht und Leben.

Ihre Symbole sind die Kuh und die Wölfin.

Ihre Kinder sind Keansur, Eilyr, Tyûr. Ihr Gemahl ist Szèlmakan.

 

Wenn auch nicht die älteste der Gottheiten, so wird Druyènn als Schöpferin allen intelligenten Lebens verehrt. Sie überzeugte den Gott Teílynn davon ihre einige Tropfen des Mondes Tey­nè zu überlassen und vollzog damit den Schöpfungsakt intelligenten Lebens auf Quresion.

Trotz des Verbotes ihrer Mutter, selbst Kinder zu gebären, da diese fürchtete, sie und ihr Gemahl könnten gestürzt werden, sehnte sich Dryuènn nach Kindern. Um die Sanktion ihrer Mutter zu umgehen bat sie nach und nach die Großen Vier um ihre Unterstützung. Sowohl Oschkûw, als auch Talâv und A'ur willigten ein. Doch als sie Tènyu ebenfalls um Hilfe bat, lachte diese und lehnte ab, mit der Begründung, dass im Gegensatz zu ihren Geschwistern die Verantwortung und Macht ihrer Elemente nicht zu schwer auf den Schultern lastete. Und, da ihre Geschwister einen Teil ihrer Macht abgegeben hatte, würde es ihr nichts ausmachen die mächtigste der Ersten Vier zu sein. Und so blieb Dryuènn ein viertes Kind mit der Macht des Feuers verwehrt.