Gesprochen: Ti-uhr

Als drittes Kind Druyènns ist er der vierte der Hohen Elf.

Gott des Himmels, der Luft und des Wissens. Er ist der Patron der Wissenschaftler und Forscher, aber auch der Rastlosen.

Andere Bezeichnungen für sie sind:

  • Gott des Himmels
  • Gott der Lüfte
  • der Wissende
  • Herr des weltlichen Wissens

Er herrscht gemeinsam mit seiner Tochter Yrya über das Element Luft und gewährt Zauber über die Klassen Erkenntnis, Heilung, Schutz, Bezauberung, Verwandlung, Erschaffung (Luft), Hervorrufung (Luft).

Seine Symbole sind der Adler und das Pegasus.

Seine Geschwister sind Eilyr und Tyûr. Seine Kinder Yrya, Kaleyn und Ryuû, sowie der Halbgott Romen und weitere Halbgötter.

 

Tyûr ist eine Teilessenz der Wesenheit A'ur. Obwohl es Druyènn bereits zwei Mal gelungen war, das Machtwort ihrer Mutter Gyar, ihre Kinder dürfen selbst keine Kinder gebären, zu umgehen, sehnte sie sich dennoch nach einem weiteren Kind. Da sie ahnte, dass weder Talâv noch Oschûw ihr ein weiteres Mal helfen würden, trug sie ihre Bitte nun A'ur vor, mit dem Angebot, dass ihr Kind seinem Element dienen, es bewahren und vermehren würde. Als A'ur zögerte, erklärte Druyènn, dass auch sein Bruder Oschkûw und seine Schwester Talâv eingewilligt hatten und so gewährte auch er ihre Bitte, schenkte ihrem Kind aber neben der Macht über die Luft auch die Macht über die Gestirne, um seine Geschwister zu übertrumpfen. Später teilte Tyûr die Bereiche seiner Macht und Verantwortung unter seinen Kindern auf.

Eines Tages lauschte Tyûr einem Gespräch seiner Schwester und seiner Mutter und erfuhr, dass Ejlyr sich nach einem Gemahl und Kindern sehnte. Lange schon hatte er auf eine Möglichkeit gehofft, neben etlicher Sterblichen und der Göttin Menyâr auch Ejlyr zu erobern, wusste aber um die Zuneigung seines Bruders Keansur zu ihr. So sandte er die Winde und Gestirne aus, um Keansur zuzusetzen, so dass dieser übellaunig und ungeduldig war, als Ejlyr ihn um ein Gespräch bat. Als seine Schwester ihn selbst um ein paar Worte bat, erschuf er ihr den Mond Ithyl. So wurde Ejlyr seine Gemahlin.

Auch wenn Tyûr seiner Gemahlin nicht treu bleiben konnte, versuchte er dies zu verbergen. Doch sein schlechtes Gewissen wuchs, so dass er nach einer Möglichkeit suchte, dieses zu beruhigen. Eines Tages verführte ihn seine sonst zurückhaltende Gemahlin und bat ihn darum, ihren gemeinsamen Kindern einen geringen Teil seiner Macht zu übertragen, so dass sie mehr Zeit miteinander haben konnten. Tyûr willigte ein, erkannte aber zu spät, dass jedes seiner drei Kinder zwar nur einen Teil erhalten hatten, er aber seine Macht um ein dreifaches verkleinert hatte. Kurz darauf verließ ihn Ejlir nachdem sie ihm offenbart hatte, dass seine Betrügereien offengelegt worden waren.