Selurn / Schneetau (1. Monat)

Benannt nach der obersten der Hohen Elf, der Göttin Druyènn - Richterin der Götter, Göttin der Gerechtigkeit un d des Gleichgewichts. Der Name setzt sich zusammen aus dem quresischen Wort für Monat (Selyt) und dem Namen der Gottheit. Aus vormals Selyt'Druyènn wurde Selyurènn und schließlich Selurn. Allgemeingültig ist aber auch die neuere Bezeichnung Schneetau.

Im Selyurènn schmelzen Schnee und Frost und der Winter weicht dem Frühjahr. Die ersten Blumen kommen zum Vorschein und die ersten Zugvögel und Zugherden setzen sich in Bewegung.

Selyr / Blütenmond (2. Monat)

Benannt nach der obersten der Hohen Elf, der Göttin Eilyr - Göttin der Erde, der Fruchtbarkeit und Familie und der Heilkunst. Der Name setzt sich aus dem quresischen Wort für Monat (Selyt) und dem Namen der Gottheit zusammen. Aus vormals Selyt'Eilyr wurde Seilyr und schließlich Selyr. Allgemeingültig ist aber auch die neuere Bezeichnung Blütenmond.

Dieser Name entstand aus der Erfahrung, dass im ersten Monat des Jahres und des Frühlings, die ersten Blüten zum Vorschein kamen. Meist die der Mondrose, die nur Nachts im Mondlicht blüht.

Neyrin / Grünmond (3. Monat)

Der Dritte Monat des Jahres ist der Göttin Kyaryn - Göttin des Friedens, der Diplomatie und des Schutzes - geweiht. Der Name setzt sich  aus dem quresischen Wort für Zeit (Net) und dem Namen der Gottheit bzw. qures für Frieden (Karyt) zusammen. Aus vormals Net'Kyaryn wurde Neyryn. Eine andere allgemeingültige Bezeichnung auf der nördlichen Hemisphäre ist ebenfalls Grünmond, da nun das Grün überwiegt.

Im Grünmond ist jedes Eis von der Erdoberfläche gewichen und das Grün der Gräser beherrscht den Anblick der Oberfläche, aber auch die Bäume stehen nun im vollen Grün.

Najs / Blutmond (4. Monat)

Die Bezeichnung des vierten Monats leitet sich von den quresischen Worten Ness (Blut) und erste/r (Nay) ab. Aus der Bezeichnung Nayess wurde schließlich Najs.

Oftmals wurden Kriege und Kämpfe im vierten Monat des Jahres begonnen, da das Wetter stabil und der Boden fest genug war. Es versteht sich daher von selbst, dass der Monat Nayess dem Gott Ramyk - Gott des Krieges, der Strategie und der Taktik - geweiht ist. Aus diesem Zusammenhang leitete sich auch die volksmündliche Bezeichnung Blutmond ab.

Kysan / Sonnengruß (5. Monat)

Der Monat Kysanek ist dem Gott Kaleyn - Gott der Sonne, des Tages und des weltlichen Strebens - geweiht. Die Bezeichnung leitet sich aus dem Quresischen Wort für Sonne (Kysanr) und Zeit (Net) ab, wobei die Bezeichnung Kysanr'Net (Sonnenzeit) sich zu Kysanet und dann Kysan vereinfachte. Im Volksmund trägt der fünfte Monat des Jahres auch die Bezeichnung Sonnengruß.

Im Kysanek beginnt die Herrschaft der Sonne. Nur noch während der Nacht wird es recht kühl, die Tage jedoch werden immer wärmer und länger.

Telyt / Feuermond (6. Monat)

Der sechste Monat des Jahres ist der Gottheit Teýlynn - Gott des Feuers, der Schmiedekunst und des Schicksals - geweiht. Ihm zu Ehren trägt der Monat die Bezeichnung Teleyne, eine Zusammensetzung aus seinem Namen und Teý­nè, dem roten Mond, der als Symbol der Gottheit gilt. Aus TeýlynnTeýnè, wurde zunächst Telyteí­ne und dann schließlich Telyt. Allgemeingültig ist aber auch die Bezeichnung Feuermond.

Bereits der zweite Sonnenmonat ist meist der heißeste des gesamten Jahres, sollte man die Bauern fragen. Dem ist nicht so; lediglich der extreme Temperaturanstieg bewirkt diesen Trugschluss.

Myamir / Schattentanz (7. Monat)

Der siebte Monat des Jahres ist einer der wenigen, der einer Gottheit der Niederen Elf geweiht ist: Melà¡rynn - Göttin der Liebe, Leidenschaft und Lust. Die Zuordnung entstand vermutlich daher, dass es sich bei diesem Monat um einen der heißesten handelt, bei dem man oftmals nicht in die Sonne treten kann und sich daher im Schatten bzw. Nachts "herumtreibt".

Die Bezeichnung setzt sich aus den Quresischen Wörtern my (ich/mein/mir) und warm (myrr), wobei das a in der das verb "ist" ersetzt. Myamyrr bedeutet demnach: "mir ist warm", was in manchen Ländern eine Redewendung ist, um anzudeuten, dass man sich entkleiden möchte. Ebenso eine Andeutung, ist der im Volkstum gebrauchte Name Schattentanz.

Seth / Glutmond (8. Monat)

Der achte Monat des Jahres ist ebenfalls einer Gottheit der Niederen Elf zugeordnet: Raseth - Gott des Instinkts, des Triebes, der Wildheit und der wilden Tiere. Die Bezeichnung leitet sich aus dem quresischen Wort für Monat (Selyt) und dem Namen der Gottheit ab, wobei einige Silben im Laufe der Zeit verloren gingen und aus Selyt'Raseth zuerst Selyseth und schließlich Seseth und dann Seth wurde. Gerne wird der achte Monat auch als Glutmond bezeichnet.

Seseth ist tatsächlich der heißeste Monat des Jahres. Viele Ernten, die nicht in Sicherheit gebracht wurden, verderben, vertrocknen oder verbrennen, wiederum andere Pflanzen haben hier ihre Hochernte - meist jene, die zur Herstellung von Alkohol oder Drogen benötigt werden. Die Temperaturen erreichen in manchen Regionen eine extreme Höhe, dass es schwer fällt, klar bzw. rational zu denken. Dies wird auch der Grund sein, wieso der chaotische Gott Raseth als Patron des Monats gewählt wurde.

Seltur / Mondwende (9. Monat)

Der neunte Monat ist dem Gott Tyûr, dem Herrscher des Himmels, der Luft und des Wissens geweiht. Die Bezeichnung setzt sich aus dem quresischen Wort für Monat (Selyt) und dem Namen der Gottheit zusammen und wurde mit der Zeit vereinfacht. Im Volksmund wird dieser Monat auch gerne als Mondwende bezeichnet.

Mit Seltur erreichen die ersten kühlen Winde (Nord-Hemisphäre) bzw. warmen Winde (Süd-Hemisphäre) die Lande und kündigen den Wechsel der Temperaturen an. Die ersten Zugtiere setzen sich in Bewegung.

Netyria / Windspiel (10. Monat)

Dieser Monat ist Yrya - der Göttin der Winde, der Musik und des Geistes - geweiht. Der Name dieses Monats leitete sich aus dem Quresischen Wort Net (Zeit) und dem Namen der Gottheit ab. Ursprünglich Net'Yrya vereinfachte sich der Begriff zu Netyria.

Die Winde nehmen zu und werden Kühler, die Blätter der ersten Bäume fallen zu Boden und tanzen im Wind - daher die volksmündliche Bezeichnung Windspiel. Nun ziehen die meisten Herden in ihre Winterquartiere.

Nyûr / Hochmond (11. Monat)

Der heiligste Monat des Jahres - der elfte Monat - ist der Göttin der Monde, der Nacht und der Magie geweiht: der Göttin Ryuû. Ursprünglich lautete die Bezeichnung Net'Ryuû Nur. Also die Zeit (net) Ryuû's und des Silberweißen (nur), womit der Mond Ithil gemeint ist. Später entwickelte sich der Name NetRyuûr daraus, was mittlerweile zu Nyûr vereinfacht wurde. Im Volksmund wird der Monat auch oft als Hochmond bezeichnet und bezieht sich dabei auf die Hohen Elf - elfter Monat.

Nun nehmen die Windgeschwindigkeiten zu. Sie bringen Regen und die erste Kälte. Alle laubtragenden Pflanzen bereiten sich nun auf den Winter vor und es entsteht eine herbstliche Farbenpracht, die fast magisch zu sein scheint.

Daschfar / Nebelmond (12. Monat)

Der zwölfte Monat des quresischen Jahres ist passenderweise einer Gottheit von den Niederen Elf gewidmet: Menyâr - der Göttin der Illusion, der Täuschung und des Nebels. Allgemein als Nebelmond bezeichnet setzt sich der offizielle Name aus den quresischen Worten deann asch nefar (Monde im Nebel) zu deaschefar zusammen, woraus sich Daschfar entwickelte.

Die Zuordnung zu dieser Gottheit erfolgt jedoch nicht nur aufgrund der Zahl. In diesem Monat beherrschen oftmals Hoch- und Tiefnebel das Antlitz der Natur.