Danea - erster Tag der Woche

Als erster Tag der Woche Symbolisiert Danea die Dunkelheit, die Zeit vor dem Erwachen. Die Bezeichnung leitet sich von dem quresischen Wort Danejra (qures. Dunkelheit) ab und wurde mit dem Laufe der Zeit zu Danea vereinfacht.

Er soll daran erinnern, dass vor dem Sein und dem Licht, das Nichts und die Dunkelheit herrschte. Erst die Götter und das Licht erschufen Leben aus dem Nichts, ohne dies zu würdigen, wird man wieder zur Dunkelheit und dem Nichts.

Kaney - zweiter Tag der Woche

Als zweiter Tag der Woche ist Kaney dem Mond Teynè gewidmet, der Seelenquelle, der in der alten Sprache als Dean-Kanji bezeichnet wurde, ehe sich die elfainsche Bezeichnung durchsetzte.

Die Bezeichnung leitet sich von dem quresischen Worten Kanyj (qures. Seele) ab und wurde mit dem Laufe der Zeit zu Kaney vereinfacht. Wegen der Endung "ey" bzw. "aney" wird fälschlicher Weise auch eine Verbindung zu den Worten Duney (qures. Leid) oder Faney (qures. Meer) gezogen, wobei letzteres noch logisch wäre, da in manchen Schilderungen und Malereien, die Seelenquelle auch als rot-goldenes Meer dargestellt wird.

Kaney symbolisiert die Geburt der Seele, ohne den ein sterblicher Körper nicht existieren kann, und das rote Licht der Dämmerung.

Chur - dritter Tag der Woche

Als dritter Tag der Woche ist Kaney dem Mond Aûr- der Seelenschmiede - gewidmet, der in Qures die Bezeichnung DeanChulyr trägt.

Die Bezeichnung leitet sich von chulyr (qures. gold) ab und wurde durch eine Sprachvereinfachung zu Chur.

Chur symbolisiert die Formung der Seele durch die göttliche Hand und der Fügung des Schicksals - welches als Sinn der Existenz gilt.

Denur - vierter Tag der Woche

Denur, der vierte Tag der Woche ist dem ersten und hellsten Mond Ithil gewidmet.

Die Bezeichnung leitet sich von "Nur" ab welches ursprünglich für den weißen Mond stand. Der Begriff wurde aber noch um das allgemeingültige Word "Dean" (qures. Mond) erweitert, wodurch die Bezeichnung DeanNur entstand, die sich zu Denur vereinfachte.

Denur steht für die Geburt des sterblichen Körpers symbolisiert die heilige Verbindung der unsterblichen Seele mit dem sterblichen Körper.

Wysan - fünfter Tag der Woche

Der fünfte Tag der Woche - Wysan - ist der Tag der Sonne und des Lebens.

Aus den jeweiligen Quresischen Worten Wyès (qures. Leben) und Kysanr (gures. Sonne) setzt sich daher aus die Bezeichnung dieses Wochentages zusammen. Mit der Zeit hat sich der Name WyèsKysanr schließlich zu Wysan vereinfacht.

Wysan steht für das Leben an sich, welches zum großen Teil von der Sonne abhängig ist. Ohne Sonne ist kein Leben möglich, es wachsen bzw. leben keine Pflanzen.

May - sechster Tag der Woche

Zu guter Letzt ist May, der sechste Tag der Woche, dem Licht gewidmet, in welches die Seele eintaucht, wenn sie ihren sterblichen Körper wieder verlässt.

Die Bezeichnung des Wochentages stammt, wie alle anderen, ebenfalls aus der Sprache der Götter, und entwickelte sich aus dem Wort Mayj (qures. Licht) zu dem vereinfachten Wort May.

Mit dem sechsten Tag werden die Elemente Licht und Tod gleichermaßen geehrt. Ohne den Tod kann die Seele nicht in das göttliche Licht eintauchen.